Asklepios Kliniken
Bild: Symbolbild OP-Roboter
Robotik. Innovation. Da Vinci.

Der vierhändige Chirurg

Robotische OPs gehören zu den wichtigsten Innovationen der modernen Chirurgie. Mit Prof. Dr. Daniel Perez arbeitet jetzt ein international renommierter Pionier an der Asklepios Klinik Altona.

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Präzise, sicher, da Vinci

Die vier dicken weißen, angewinkelten Arme mit dem klobigen Kopf erinnern entfernt an eine Gottesanbeterin. Nichts daran lässt auf den ersten Blick darauf schließen, dass dieses Da-Vinci-Xi-System der vierten Generation das modernste ist, was die roboterassistierte Chirurgie zu bieten hat. Prof. Dr. Daniel Perez, neu berufener Chefarzt Allgemein- und Viszeralchirurgie, ist an die Asklepios Klinik Altona gekommen, um mit seiner Erfahrung die robotische Chirurgie an diesem Standort auf ein neues Level zu bringen.

Bild: Prof. Perez am Da-Vinci-OP-Roboter

„Mit diesem Gerät werde ich zum vierhändigen Chirurgen“, sagt Prof. Perez, der das robotische Handwerk vor zwölf Jahren am Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York, einem renommierten Krebszentrum, gelernt hat. Die New Yorker Operateure waren weltweit die ersten, die in der Viszeralchirurgie, also Bauchchirurgie, mit robotischer Unterstützung arbeiteten. „Ich bediene Kamera und chirurgische Instrumente, die an den Armen befestigt sind, wie in einem Videospiel mit Joysticks und Fußpedalen“, erklärt Prof. Perez. „Faszinierend ist dabei die Präzision, mit der wir arbeiten können. Die Roboterarme sind absolut zitterfrei und die Kamera vermittelt dem Operateur eine Perspektive, als wäre er im Körper des Patienten.“

HOCHKOMPLEXE EINGRIFFE

Das Engagement des neuen Chefarztes der Chirurgie ist eng verknüpft mit der Arbeit des Asklepios Tumorzentrums Hamburg (ATZHH), das strategisch verschiedene Standorte zu Spezialzentren ausbaut. Einer der Altonaer Schwerpunkte ist die onkologische Viszeralchirurgie. Hier sind es die Spezialistinnen und Spezialisten für hochkomplexe Eingriffe an Bauchspeicheldrüse, Rektum, Leber oder der Speiseröhre, denen Da Vinci entscheidende Vorteile bringt.

„Zu den kompliziertesten Operationen gehört die Entfernung der Speiseröhre“, sagt Perez. „Bei der Ösophagektomie werden die Speiseröhre und der oberste Teil des Magens entfernt, dann wird aus einem Teil des Magens ein Schlauch geformt, der die Funktion des Ösophagus übernimmt. Früher hat eine solche Operation bis zu 14 Stunden gedauert. Mit robotischer Chirurgie schaffen wir den Eingriff in sechs bis sieben Stunden.“

Bild: Prof. Perez und der Da Vinci
HÖHERE PRÄZISION

Das vielbeschworene Team wird bei einer robotischen Operation etwas weniger wichtig. „Bei der klassischen Laparoskopie habe ich zwei Hände und zwei Assistenten“, sagt Prof. Perez. „Die Kommunikation untereinander ist immer auch fehleranfällig. Dieses Risiko entfällt am Da Vinci. Ich habe alles unter Kontrolle. Das ermöglicht noch präziseres Arbeiten und macht die Operation für die Patienten sicherer.“

Für Prof. Perez ist die onkologische Qualität einer Operation nicht das einzig entscheidende Kriterium: „Wir müssen nicht nur die Tumoren entfernen, wir müssen auch dafür sorgen, dass die Lebensqualität unserer Patienten nach dem Eingriff nicht stärker beeinträchtigt wird als medizinisch notwendig.“ Auch deshalb wird an der Asklepios Klinik Altona die Kapazität erweitert und ein zweiter dieser bis zu 2,5 Millionen Euro teuren Operationsroboter angeschafft.

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